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Terra Palatina - die Böden des WeinGuts Fritz Walter

Die Vielfalt der Pfalz erleben und schmecken

Terroir

Wenn man heutzutage Weinflaschen im Regal findet, fällt auf dem Etikett neben der Rebsortenbezeichnung noch ein Wörtchen wie „Kalk“, „Buntsandstein“ oder „Löss“ auf.

Die Bezeichnung Terroir kommt ursprünglich aus dem Französischen und beutet „Umgebung“ oder „Gegend“.

Damit wird neben dem Klima, der Niederschlagsmenge oder der Rebsorten als wichtige Einflussfaktoren für den entstehenden Wein, besonders auf den Boden eingegangen, woraus sich die Rebe die notwendigen Nährstoffe und Wasser für ihr Wachstum entnimmt.

 

Bodenarten

„Löss“
Gut die Hälfte der Rebfläche in der Pfalz ist mit einem Lössboden bedeckt. Lössböden haben sich durch Einwehung von Kalk- und Tonteilchen in der Eiszeit entwickelt und sind deshalb besonders tiefgründig, nährstoffreich und haben eine hervorragende Wasserhaltekapazität. Besonders die Burgundersorten wie Grauburgunder oder Chardonnay fühlen sich auf Lössböden sehr wohl. Die Böden verleihen dem Wein ein extraktreiches und rundes Mundgefühl mit einem wunderbar gelbfruchtigen Bukett.

"Kalk"
Die Kalkböden besitzen eine ausgeprägt steinige und karge Oberfläche. Durch die besondere Situation erfahren die Weinbergsböden sowohl eine rasche Erwärmung am Tage als auch Abkühlung in der Nacht, sodass aromaprägende Säuren in den Weintrauben erhalten bleiben. Rieslinge gewinnen dadurch eine feinfruchtige Eleganz. Aus der Erfahrung heraus hat sich gezeigt, dass insbesondere Kalkböden den Weinen eine erfrischende Mineralität verleihen.
Aus diesem Grund sind Rebsorten wie Riesling oder Weißburgunder besonders gut für diese Lagen geeignet.

„Kalkmergel“
Ähnlich wie der Kalkboden ist der Kalkmergel durch einen besonders hohen Kalkgehalt geprägt und enthält zusätzlich einen großen Anteil an Schluff – und Tonteilchen. Diese Mineralzusammensetzung im Boden ermöglicht der Rebe einen optimalen Wasser – und Nährstoffhaushalt und gleichzeitig eine Stabilisierung des pH-Wertes.
Rieslinge werden auf Kalkmergelböden sowohl erfrischend als auch fruchtig, werden durch eine würzig-honigähnliche Note angenehm umrahmt.

„Buntsandstein“
Der Buntsandstein bildet die Grundlage des Pfälzer Waldes. Er besteht überwiegend aus verwehtem und angeschwemmtem Wüstensand und erhält seine aufregende Farbgebung durch die Verkittung mit anderen Mineralen und Eisenoxiden. Charakteristisch für solche Böden sind die geringe Wasserhaltekapazität und die raschen Temperaturschwankungen.
Weine die ihren Ursprung auf Buntsandstein finden, verwöhnen durch ihre Vielschichtigkeit den Gaumen. Bei Rieslingen verbindet sich Eleganz und Volumen zu einem aufregenden Tropfen.

Kontakt & Öffnungszeiten
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Di-Fr ab 17.00 Uhr
Sa, So u. Feiertags ab 11.00 Uhr
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Mo-Fr 08.00 bis 20.00 Uhr
Sa 09.00 bis 18.00 Uhr
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